Spartacus – Nr. 19 vom Feb. 1971

Die Ziffern in eckigen Klammern verweisen auf die entsprechenden Seiten der Ausgabe Nr. 19 des Spartacus vom Feb. 1971.

[18] Rote Revue

Mit viel Lärm war für den 21./22. November d. J. der „Europäische Kongreß“ in Brüssel angekündigt worden. Ein „Kongreß der revolutio­nären Avantgarde“ sollte es werden, ein Kongreß aller, die „Gegen das Europa der Konzerne und Trusts! Für ein rotes Europa“ sind – und wer ist das nicht?
Die Veranstalter hatten mit diesem Kongreß ganz offensichtlich eine Wiederholung des Berliner Vietnam-Kongresses vom Februar 1968 beabsichtigt, wenn auch mit kleinen Akzentverschiebungen. Es war der Versuch, wie schon zweieinhalb Jahre zuvor, alles, was irgendwie links vom Stalinismus Moskauer Prägung steht, zu mobilisieren und an einem Ort zu versammeln. Diesmal allerdings sogleich unter der Obhut der „IV. Internationale“ des Vereinigten Sekretariats (VS), die damals nicht anders interveniert hatte als mit einem Flugblatt – denn den un­eingeweihten Teilnehmern am Vietnamkongreß dürfte weder von Ernest Mandel noch von der französischen Jeunesse Communiste Revolutionaire (JCR, die später das Hauptkontingent der Ligue Communiste, der heutigen Sektion der „IV. Internationale, stellte) mehr bekannt gewesen sein, als daß es sich dabei irgendwie um Trotzkisten handelte. Diesmal wollte die „IV. Internationale“ nun von vornherein an der Spitze stehen, und ein Blick auf die Liste der veranstaltenden Organisa­tionen genügte, um in ihr den eigentlichen Motor des Kongresses zu er­kennen. Allerdings wiesen schon die Themen der Referate bzw. der Arbeitsgruppen, die auf dem Kongreß gebildet werden sollten, darauf hin, daß die Frage der IV. Internationale keineswegs im Mittelpunkt der Diskussion stehen sollte. Vielmehr hatte man offensichtlich eine großangelegte Schau des VS zu erwarten, auf der über alles und nichts geredet würde und die Veranstalter irgendwann ihre „IV. Internationale“ als Patentmittel zur Lösung aller Probleme der sozialen Revolution aus der Tasche ziehen würden. Denn daß sie ihre Organisation in schillernden Farben präsentieren würden, war völlig klar, allerdings, um möglichst breite Teile der „realen Massenbewegung“ erfassen zu können – erst auf dem Kongreß selbst.
(Diese Einschätzung des Kongresses veranlaßte uns, das unten abge­druckte Flugblatt in vier Sprachen zu verteilen, in welchem gerade auf diese Unehrlichkeit des Aufrufs hingewiesen wird und darauf, worin die eigentliche Absicht des Kongresses bestehe. Das Flugblatt ist außer von den IKD von anderen Organisationen unterzeichnet, die ebenso wie die IKD nicht der Auffassung sind, daß die „IV. Internationale“ des VS ihren Namen zurecht trägt, und die ihre politische Aufgabe viel­mehr erst im Aufbau der IV. Internationale sehen.)
Unsere Einschätzung wurde auf dem Kongreß voll bestätigt. Es gab viele schöne Reden (vor offiziell 3 000 Kongreßteilnehmern, darunter mindestens die Hälfte französische Genossen) über die Revolution im allgemeinen und die Vorzüge eines „roten Europa“ im besonderen. Über die Verdienste und Fortschritte der „IV. Internationale“ wurde schon im einleitenden Referat gesprochen, aber eine wirkliche Diskussion über die Frage des Aufbaus revolutionärer Parteien als Sektionen der zu schaffenden IV. Internationale gab es weder im Ple­num noch in den Arbeitsgruppen. Das war natürlich auch von einer Organisation nicht zu erwarten, die sich zwar nicht als die große und schöne Masseninternationale selbst bezeichnet, aber immerhin als deren im wesentlichen schon strukturiertes Gerippe. Es war also nicht verwunderlich, daß wir als gewissermaßen „Außen­stehende“ als die ersten und einzigen auf dem Kongreß diese Frage überhaupt zum Problem erhoben. Ein Sprecher der IKD ergriff in der Kommission über „Probleme der Organisation der revolutionären Avantgarde“ das Wort und begründete in Anlehnung an unser Flugblatt, warum der Aufbau der IV. Internationale als noch zu leistende Aufgabe zu begreifen sei. Da uns die Antwort von Alain Krivine, dem vormali­gen Kandidaten der Ligue Communiste in den französischen Präsident­schaftswahlen, nicht zu überzeugen vermochte – denn daß es „eine Sache“ ist, „die IV. Internationale aufbauen zu wollen“, aber „eine andere“, „sie zu zerstören“, ist zwar insofern richtig, als sich das eine Problem nur vor, das andere aber höchstens nach ihrem Aufbau stellen kann, gibt aber keine Antwort auf die gestellte Frage –, verlangte ein zweiter IKD-Sprecher das Wort. Was darauf geschah, ist sicher wert, festgehalten zu werden: Das Präsidium der Kommission berief sich darauf, daß eine nicht zu den Veranstaltern zählende Organisation (denn die IKD, obgleich nach offizieller Lesart „Minderheit in der Deutschen Sektion“, hatten keine Gelegenheit erhalten, sich an der Vorbereitung des Kongresses zu beteiligen) insgesamt nur 15 Minuten Rederecht habe, die aber von dem ersten Redner der IKD bereits aus­geschöpft worden seien. Unruhr im Saal und einige Protestrufe waren die Antwort. Besonders ein belgischer Genosse verwahrte sich gegen eine mechanische Anwendung dieser Regel, da die Auffassung der IKD ja auch von Organisationen anderer Länder geteilt würde. Als schließ­lich der Antrag auf Abstimmung über das Recht der IKD auf weitere Redezeit gestellt wurde, erhob sich Pierre Frank, seines Zeichens Angehöriger der Runde der vereinigten Sekretäre, als Vertreter des Prä­sidiums zu voller bürokratischer Größe und stellte in dieser heiklen Situation Ruhe und Ordnung wieder her, indem er feststellte, daß man nicht länger über Verfahrensfragen diskutieren wolle. Damit war uns zwar das Wort entzogen, aber zugleich illustrativ alles, was wir hätten sagen wollen, auf seinen letzten Nenner gebracht worden. Da darauf keine politische Antwort zu erwarten war, hielten wir unsere weitere Anwesenheit in der Kommission für nicht mehr sinnvoll.
Dieser Vorfall illustriert sicher recht deutlich, was die Veranstalter unter diesem „Kongreß der europäischen Revolutionäre“ verstanden, einen Kongreß der Revolutionäre nämlich, die nicht auf die Idee kommen würden, sie mit unangenehmen Fragen in Verlegenheit zu bringen. Das war für sie allerdings weniger eine Frage der grundsätz­lichen politischen Gemeinsamkeiten oder Differenzen. So stand der Kongreß offenbar nicht nur unter der Schirmherrschaft Lenins und Trotzkis, sondern auch unter derjenigen Che Guevaras, jedenfalls wenn man nach der Zahl der aufgehängten Guevara-Posters und der reichhalti­gen Auswahl seiner in allen Sprachen angebotenen Schriften urteilen will. Auch störte sich niemand daran, daß die in ihrer Praxis wohl eher syndikalistische denn marxistische englische Gruppe „International Socialism“ dort ihr Material verkaufte, die doch von der „IV. Inter­nationale“ ständig (und zurecht) als warnendes Beispiel für die katastro­phalen politischen Konsequenzen zitiert werden, die insbesondere aus einer falschen Charakterisierung der Sowjetunion und der anderen bürokratisch deformierten Arbeiterstaaten erwachsen können. Dagegen fühlten sich die Veranstalter ganz erheblich durch unseren Verkaufs­stand gestört, obwohl wir neben unserer selbstverfaßten Literatur und der Zeitschrift der Spartacist League als einzige eine recht umfangreiche Auswahl der Werke Trotzkis in deutscher Sprache anzubieten hatten. Zwar zog der schon drohend bereitstehende Ordnertrupp unverrichteter Dinge wieder ab, als deutlich wurde, daß wir uns nur gewaltsam auf die Straße setzen lassen würden. Aber die Aufforderung eines der Verantwortlichen spricht dennoch Bände, wir sollten doch „einen eigenen Kongreß veranstalten“, wenn wir unsere Literatur verkaufen wollten. Eine etwas eigenartige Vorstellung von Politik: Ihr habt hier nichts zu suchen, das sind unsere Revolutionäre …
Daß es auf dem Kongreß zum größten Teil „ihre“ Revolutionäre waren, läßt sich nicht abstreiten. Die Atmosphäre, die während der Abschlußrede von Krivine im Saal herrschte, hält einen Vergleich mit dem Vietnam-Kongreß sicher aus. Oft wurde die Rede von Beifall unterbrochen, und auch die „Internationale“ wurde mehr als einmal gesungen. Keiner wird behaupten wollen, daß dieser Abschluß von Skepsis geprägt war; allgemein herrschte begeisterte Hochstimmung. Die meisten Teilnehmer des Kongresses sind ohne Zweifel mit dem er­hebenden Gefühl nach Hause gefahren, der Revolution für einige Stunden sehr, sehr nahe gewesen zu sein. Und auf diesen Effekt war der Kongreß auch in erster Linie ausgerichtet gewesen.
Aber hat der Kongreß damit für die Veranstalter seinen Zweck erfüllt, nämlich die Reihen und den Einfluß der „IV. Internationale“ zu stärken? Zwar stellte Krivine fest, daß der Kongreß allein beweise, daß es die Vierte Internationale wirklich gebe. Darin bestand auch seine ganze Beweisführung, denn inhaltlich war seine Rede eine bloße Lob­preisung aller möglicher, sich selbst als revolutionär verstehender Bewegungen, vor allem natürlich des lateinamerikanischen Guerilla­kampfes, selbst wenn dieser in den meisten Ländern nur als Ideologie besteht, und der „revolutionären Studentenbewegung“ (zu welchem Thema wir uns in diesem Heft an anderer Stelle äußern). Aber das ist eben der große Unterschied zu der Bewegung, wie sie vor zweieinhalb Jahren bestand und wie sie dem Vietnam-Kongreß eine bestimmte Funktion zuwies: Damals gab es noch „die“ Bewegung, die von dem Gefühl der unbedingten „Solidarität aller Linken“ durchdrungen war (wenngleich dies mit proletarischem Klassenbewußtsein nichts zu tun hatte). Diese Atmosphäre machte es einigen „Führern“ der Bewegung [19] möglich, ein Heer von „linken“, d. h. antiautoritären Schülern und Studenten damit zu begeistern und sie glänzende Augen bekommen zu lassen, daß sie unter Fanfarengeschmetter das Wort „Revolution“ mit Leuchtschrift an den Abendhimmel zeichneten und das Ganze dann für die Revolution selbst ausgaben.
Heute sieht die Bewegung offensichtlich anders aus. Sie ist in eine Un­zahl von Organisationen und Grüppchen vorwiegend stalinistischer Prägung gespalten, die sich um so erbarmungsloser befehden, je näher sie einander stehen, die aber in ihrer Konkurrenz immerhin eine Atmosphäre politischer Auseinandersetzung geschaffen haben, wenn­gleich diese mit unterschiedlicher Ernsthaftigkeit gerührt wird. So ist es inmitten einer angespannten und schon einige Zeit anhaltenden Diskussion über die Leninsche Parteitheorie und deren praktische Wen­dung einfach lächerlich, als „Ziel“ eines internationalen Kongresses die „Koordinierung (!!!) der antikapitalistischen Kämpfe in Europa“ anzu­geben. Denn in erster Linie hat jede Gruppierung, die ernst genommen werden will, die Berechtigung ihrer besonderen Existenz erst einmal politisch und praktisch nachzuweisen. Auch wenn sie den Titel der Vierten Internationale für sich in Anspruch nimmt.

[20] ‚Brüsseler Erklärung’’ der vier trotzkistischen Organisationen:

Genossen!
Ihr seid zu diesem Kongreß gekommen, weil ihr es für notwen­dig haltet, die internationalen Probleme des Kampfes für die sozialistische Revolution auch international zu diskutieren und praktisch in Angriff zu nehmen. Was haben euch die Veranstal­ter des Kongresses in dieser Hinsicht anzubieten?
In ihrer Ankündigung haben sie erklärt, es solle ein Kongreß „der europäischen Revolutionäre“ sein, d. h. aller Organisatio­nen, Gruppen und Genossen, die das Ziel ihrer politischen Arbeit in der sozialistischen Revolution sehen. Sie sollen hier ganz allgemein diskutieren und gemeinsam zu Schlußfolgerun­gen kommen, worin künftig die Linie ihrer revolutionären Aktivität zu bestehen habe. Auch sind die Hauptparolen des Kongresses so allgemein gehalten, daß darin auch nicht die ge­ringste Aussage über den zu beschreitenden Weg zum Ausdruck kommt.
Jedoch, Genossen, folgendes muß auf jeden Fall klar sein:
— Wenn schon auf nationaler Ebene der revolutionäre Kampf nicht durch die bloße Koordination der Aktivitäten der ver­schiedensten Gruppen zu führen ist;
— wenn es schon auf nationaler Ebene notwendig ist, die Orga­nisation der Revolutionäre nicht um die jeweilige besondere Praxis, sondern um das klare revolutionäre Programm herum aufzubauen;
— wenn diese Organisation deshalb keine lose föderative Ver­einigung sein darf, sondern die Einzelaktivitäten ihrer Unter­gliederungen genau kontrollieren und eine einheitliche Praxis entwickeln muß;
— wenn also der revolutionäre Kampf schon auf nationaler Ebene nur unter der Führung der bolschewistischen Kampf­partei siegreich sein kann;
— wenn schließlich aus diesen Gründen die erste und absolut vorrangige, strategische Aufgabe zum gegenwärtigen Zeitpunkt in allen Ländern im Aufbau eben solcher Organisationen be­steht;
dann gilt dies auf internationaler Ebene doppelt und dreifach!
Denn gerade die Unterschiedlichkeit der Kampfbedingungen, die zwischen den einzelnen Ländern in noch weit größerem Maße besteht als innerhalb eines Landes selbst, macht eine internationale Zentralisierung der nationalen Kämpfe not­wendig, um diese auch praktisch auf das eine Ziel, die prole­tarische Weltrevolution, ausrichten zu können.
Kampf für die Weltrevolution heißt deshalb: Kampf um die Schaffung der Weltpartei der proletarischen Revolution, Kampf für den Aufbau der Vierten Internationale, deren in seinen wesentlichen Zügen von Trotzki entwickeltes Programm als einziges die Lehren aus dem Scheitern der ersten drei Inter­nationalen in sich vereinigt. Wenn ein internationaler Kongreß wie dieser sich nicht in schönen Reden erschöpfen will, sondern zu praktischen Ergebnissen führen soll, dann muß diese Frage in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt werden.
Warum aber ist dieser Punkt im Programm des Kongresses nicht ausdrücklich enthalten, obwohl doch der weitaus über­wiegende Teil der veranstaltenden Organisationen der „IV. Internationale“ des Vereinigten Sekretariats angehört oder mit ihr direkt liiert ist? Wollen die Veranstalter, soweit sie dieser Organisation angehören, dazu schweigen? Wir glauben das nicht. Nur wollen sie mit euch nicht über die Frage diskutie­ren, wie die Vierte Internationale aufzubauen ist, denn sie behaupten ja, diese Vierte Internationale – oder deren Kern, was aber in der Konsequenz auf dasselbe hinausläuft – selbst schon zu sein. Alles, was sie anzubieten haben, ist also die Auf­forderung, daß man sich ihnen anschließen soll. Das aber schon in das Programm des Kongresses hineinzuschreiben, war ihnen denn doch zu peinlich.
Und zu Recht! Denn wieweit wird diese „IV. Internationale“ ihrem Anspruch tatsächlich gerecht, die Kontinuität der Inter­nationalen Linken Opposition und der Vierten Internationale von 1938 bis auf den heutigen Tag gewahrt zu haben? Hier nur einige Punkte der Bilanz:
— In den 50er und frühen 60er Jahren vertrat diese Organisa­tion das Konzept des Entrismus in den stalinistischen und sozialdemokratischen Parteien, was zu einer faktischen Selbst­aufgabe der ihr angeschlossenen Organisationen führte. Damit war ein vollständiges ‚Untertauchen’ gemeint, die Gründung zentristischer Zeitungen und in vielen Fällen die gänzliche Aufgabe jeder offenen Propaganda. Diese Konzeption wurde stillschweigend gerade in dem Moment aufgegeben, da sich ihre Richtigkeit erst hätte bestätigen können, nämlich während des allgemeinen Aufschwungs der Massenbewegung vor einigen Jahren. Die geistigen Schöpfer des Entrismus haben ihn den­noch nicht einmal nachträglich kritisiert, sondern meinen immer noch, daß er in der Vergangenheit seine Berechtigung hatte.
— Heute betreibt sie eine reine Nachtrabpolitik gegenüber der Studentenbewegung, die sie mit der völlig unmarxistischen „Theorie“ von der „Dialektik der Interventionssektoren“ be­gründet, nach der aus der Perspektive der Revolutionierung des Proletariats angeblich nicht die Vorrangigkeit der Arbeit im Proletariat folge. Mit dieser „Theorie“ aber kann sie euch, die ihr wahrscheinlich eurer sozialen Stellung nach zum größ­ten Teil der kleinbürgerlichen Intelligenz angehört, nicht den Weg zum Proletariat weisen, sondern kann euch nur davon ab­halten, wenn ihr diese Linie akzeptiert.
— In den kolonialen und halbkolonialen Ländern tritt sie für den Guerillakampf ein und verteidigt das Konzept des Volks­kriegs. Das bedeutet politisch eine gänzlich opportunistische Anpassung nicht nur an Maoismus und Guevarismus, sondern auch an die internationale kleinbürgerliche Studentenbewegung, die unter dem Einfluß dieser Richtungen steht. Theoretisch aber bedeutet das den endgültigen Rückfall auf die von Lenin und Trotzki schärfstens bekämpfte volkstümlerische Linie, die später im Stalinismus ihre Fortsetzung fand, und es be­deutet die perfekte programmatisch Aufgabe der Theorie der permanenten Revolution.
Alle diese Punkte laufen auf eines hinaus: auf die Abkehr von der proletarischen Klassenlinie! Eine Organisation aber, die die führende Rolle des Proletariats so vollständig aufgegeben hat, verdient es nicht, den Namen der Vierten Internationale zu tragen. Laßt euch keinen Sand in die Augen streuen: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es die Vierte Internationale nicht! Sie kann sich nur in einem langen und schmerzhaften Um­schichtungsprozeß herausbilden, von dem alle Organisationen und Gruppen erfaßt werden, die heute die trotzkistische Welt­bewegung ausmachen. Die absolut unerläßliche Voraussetzung dafür, daß dieser sich bereits abzeichnende Prozeß zu einem positiven Ergebnis gelangt, besteht in der Wiederherstellung der völligen programmatischen Klarheit. Das ist die Aufgabe des Tages.

FÜR DEN SIEG DER PROLETARISCHEN REVOLUTION!
FÜR DEN AUFBAU DER VIERTEN INTERNATIONALE!

Internationale Kommunisten Deutschlands (Trotzkisten)
Revolutionary Communist League (Großbritannien)
Spartacist League (Neuseeland)
Spartacist League (USA)

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